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Kirsten Eickhoff-Weber auf Info-Tour bei der AWO

Veröffentlicht am 24.04.2012, 14:58 Uhr     Druckversion

Im Rahmen ihrer Informationsgespr├Ąche bei Institutionen und Organisationen in Neum├╝nster und Boostedt, besuchte Neum├╝nsters SPD Direktkandidatin Kirsten Eickhoff-Weber auch die Kita ┬äZwergenland┬ô und das ┬äQuartiersmanagement┬ô im Vicelinviertel sowie die Kita ┬äBollerwagen┬ô im Haart.Bei dem Gespr├Ąch mit der Leiterin der Kita ┬äZwergenland┬ô Elisabeth Dannenmann und der Quartiersmanagerin Daniela Westphal-Gerigk wurde einmal mehr deutlich, dass es zwar eine gute Zusammenarbeit mit den Akteuren im Quartier gibt, aber die Rahmenbedingungen verbessert werden m├╝ssen, um dies nicht zu gef├Ąhrden. Dazu geh├Ârt u.a. die langfristige Sicherung der Schulsozialarbeit genauso, wie die Einrichtung eines Kinder u. Jugendrates im Stadtteil. Die Vertreterinnen der AWO bedauerten, dass es keine offene Jugendarbeit mehr gibt, sondern die bisher daf├╝r zust├Ąndigen st├Ądt. Mitarbeiter/innen in den Schulen eingesetzt wurden. Kinder und Jugendliche wollen auch au├čerhalb der Institution Schule ihre Freizeit gestalten. Dar├╝ber hinaus ist aus Sicht der im Vicelinviertel t├Ątigen Mitarbeiterinnen die Einrichtung einer/s "Integrationsbeauftragten┬ô bei der Stadt Neum├╝nster ├╝berf├Ąllig. Allein in der Kita ┬äZwergenland┬ô sind 70 Kinder aus ├╝ber 14 Nationen.

Damit die vereinbarten Bildungsleitlinien in den Kindertagesst├Ątten ├╝berhaupt noch umgesetzt werden k├Ânnen, ist es dringend erforderlich, den jetzigen Personal- schl├╝ssel von 1,5 Stellen pro Gruppe auf 2,0 Stellen zu erh├Âhen. Dar├╝ber hinaus ist in vielen Einrichtungen eine Verbesserung der Ausstattung erforderlich.
Frau Westphal-Gerigk erwartet, dass sie ihre erfolgreiche u. anerkannte Arbeit fortsetzen kann, auch wenn die Bundesregierung die Mittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ ab 2013 einsparen will.
Die Frage nach der deutschen Staatsangeh├Ârigkeit nach Schulabschluss, wie in Hamburg geplant, wurde als interessanter Vorschlag betrachtet.

Beim anschlie├čenden Besuch in der Kita ┬äBollerwagen┬ô, einer mit Bundespreisen ausgezeichneten Einrichtung f├╝r 77 Kinder, lie├č sich Kirsten Eickhoff ┬ľ Weber diese von der Leiterin Anke Lilienthal ┬ľ Schmiedel zeigen und das Konzept erl├Ąutern.
Auch die Arbeit nach dem partizipativen Ansatz mit Lernwerkstatt fand gro├če Beachtung. Die Kandidatin freut sich schon darauf als Abgeordnete im Landtag ihre Kollegen im Kinderparlament zu besuchen und die Erfahrungen in der parlamentarischen Arbeit auszutauschen.
Dass diese Innenstadt ┬ľ Kita 57 Kinder mit Beitragserm├Ą├čigung betreut, sagt etwas zur erschwerten Aufgabenstellung der Mitarbeiter/innen aus.
Frau Lilienthal┬ľSchmiedel legt gro├čen Wert auf eine intensive Elternarbeit, wobei immer wieder einen Teil der Eltern zur Mitarbeit motiviert werden muss.
Die Kinder nutzen ein eigenes Parlament, um das Geschehen in der Kita im Rahmen ihrer M├Âglichkeiten mitzugestalten. Dies ist ein Bestandteil des Partizipationsansatzes, der den Eltern vor der Entscheidung f├╝r den Besuch im ┬äBollerwagen┬ô in einem Info ┬ľ Gespr├Ąch erl├Ąutert wird.
Auf die Frage von Kirsten Eickhoff ┬ľ Weber, was die Kita sich denn w├╝nschen w├╝rde, wurde insbesondere die Erh├Âhung der Stunden f├╝r die ┬äSpringerkraft┬ô von derzeit 27 Stunden auf Vollzeit und die Schaffung einer Stelle f├╝r ┬äErziehungshilfe┬ô zur Unterst├╝tzung der notwendigen Intensivierung der Elternarbeit genannt.
Die Zusammenarbeit mit 6 Schulen in 3 Regionalkonferenzen wurde als notwendig und gut bezeichnet. Dazu sei es wichtig gleiche Rahmenbedingungen f├╝r alle Kitas in Neum├╝nster herzustellen.

Kirsten Eickhoff ┬ľ Webers Fazit war klar :
Bei Kindern u. Jugendlichen darf nicht gespart werden! Dies gilt gleicherma├čen f├╝r den Bund, das Land und die Kommunen. Freie Tr├Ąger wie die AWO haben nicht nur zukunftsweisende und innovative Konzepte mit engagierten Mitarbeiter/innen, sondern m├╝ssen bei der ├ťbernahme gesetzlicher Aufgaben mit ├Âffentlichen Einrichtungen gleichgestellt werden. Sie sagte zu, sich sowohl auf Landesebene, als auch auf kommunaler Ebene f├╝r die berechtigten Anregungen und Forderungen im Interesse von Familien, Kindern und Jugendlichen politisch einzusetzen. Nur so k├Ânne Neum├╝nster lebenslang ┬ľ lebenswert werden !

In diesem Zusammenhang lehnte sie das Vorhaben der schwarz ┬ľ gelben Bundesregierung ab, von 2013 an f├╝r ein Elterngeld fast 2 Milliarden Euro j├Ąhrlich auszugeben, um die Kinder vom Kita-Besuch abzuhalten. Das Geld w├Ąre besser in Kinder- und Jugendarbeit investiert, so Eickhoff ┬ľ Weber w├Ârtlich.

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL