Veröffentlicht am 10.02.2010, 15:00 Uhr     Druckversion
Krisenmanagement und Wirtschaftsförderung für Neumünster

SPD-Ratsherr Claus-Rudolf Johna fordert ein entschiedenes und wirksames Eintreten für Betriebe in wirtschaftlicher Schieflage.
„In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Wirtschaftsförderer im höchsten Maße
gefordert. Eine gute Wirtschaftsförderung ist nicht nur ein echter Standortvorteil, sondern außerordentlich wichtig, damit nicht weitere Firmen ins Wanken geraten.
Gute Wirtschaftsförderung zeichnet sich durch ein intelligentes und cleveres Krisenmanagement aus, dass darin besteht mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Wenn sich namenhafte Firmen aus Neumünster ganz oder zum Teil zurückziehen, ist der Zeitpunkt eingetreten, wo von Seiten der Stadt überlegt werden muss, ob die Wirtschaftsförderung richtig funktioniert oder nicht.
Die Firmen Arvato Logistics (100 Mitarbeiter) und TWN (19 Mitarbeiter) beenden Ihre Tätigkeit und die Firma Oerlikon Neumag entlässt bis zu 140 Mitarbeiter. Damit sind fast 260 Familien in Neumünster direkt betroffen.

Somit stellt sich die Frage, wenn eine Rettung der genannten Firmen von Seiten der Stadt/Wirtschaftsförderung nicht möglich ist, wie dieser hohe Arbeitsplatzabbau am Standort
Neumünster durch geeignete Maßnahmen kompensiert wird.
Es muss entschieden verhindert werden, dass Neumünster in einen Abwärtsstrudel gerät.“


Die SPD-Rathausfraktion hat in seiner Sitzung am 8. Februar 2010 einstimmig eine "Kleine Anfrage" zur kommenden Ratsversammlung verabschiedet, die sich mit diesem Thema befasst.

Kleine Anfrage:

„Die Firmen Arvato und TWN beenden Ihre Tätigkeit in Neumünster und die Firma Oerlikon
Neumag entlässt bis zu 140 Mitarbeiter in Neumünster.

a) Wurden von Seiten der Stadt bzw. Wirtschaftsagentur Maßnahmen zur Rettung der Firmen bzw. zur Abwendungen von Entlassungen vorgeschlagen oder wurden von Seiten der
Stadt Angebote zur Unterstützung gemacht?

b) Sieht die Verwaltung bzw. die Wirtschaftsagentur geeignete Ansätze für Rettungs- bzw. Stützungmaßnahmen für die betreffenden Firmen durch Fördermaßnahmen des Bundes bzw. der Länder (Deutschlandfonds etc.)?

c) Gibt es Überlegungen von Seiten der Stadt Neumünster bzw. Wirtschaftsagentur um die voraussichtlich wegfallenden Arbeitsplätze in Neumünster durch konkrete Maßnahmen zu
kompensieren? Wenn ja, welche Maßnahmen sind dies im Detail.“

Homepage: SPD Neumünster-Süd


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RE: Krisenmanagement und Wirtschaftsförderung für Neumünster, Rolf Pommerenke, (14.05.2010, 00:54 Uhr)