
Zur Wiederwahl von Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth in der Sitzung der Ratsversammlung am 2. März
2010 erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Hering:
Günter Humpe-Waßmuth genießt über Stadt- und Parteigrenzen hinaus Anerkennung und Respekt. Er besitzt ein klares sozialpolitisches und sozialdemokratisches Profil. In der Bildungs-, Familien- und Kulturpolitik hat Günter Humpe-Waßmuth bereits viel für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Neumünster erreicht.
Für Günter Humpe-Waßmuth ist Politik keine Freizeitbeschäftigung sondern Lebensinhalt. Bei ihm verbinden sich Weitsicht und visionäres Denken mit einem hohen Maß an Sachverstand und Kreativität. Als längjähriger Stadtrat kennt er die Sorgen aber auch die bestehenden Potentiale der Menschen in unserer Stadt.
Günter Humpe-Waßmuth (59), in Hamm geboren, war lange Jahre bei der Stadt Duisburg als Leiter des Jugendamtes tätig. 1996 wurde er in Neumünster auf Vorschlag der SPD-Fraktion von der Ratsversammlung einstimmig zum Stadtrat für die Bereiche Jugend, Soziales und Gesundheit gewählt. Zu seinem Sachgebiet kamen später u. a. auch die Bereiche Schule, Kultur und Sport hinzu. Über Parteigrenzen hinweg genießt er hohe Wertschätzung und Anerkennung Bei den Bürgerinnen und Bürgern und den Vertretern von Verbänden und freien Trägern gilt Günter Humpe-Waßmuth als verlässlicher und fairer Gesprächspartner, der sich durch seine menschliche und offene Art die Sympathie der Neumünsteranerinnen und Neumünsteraner erworben hat. Selbst der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages und CDU-Kreisvorsitzender Torsten Geerdts bezeichnete Günter Humpe-Waßmuth einmal in einer Rede vor der Ratsversammlung als "Glücksfall für die Stadt“. Günter Humpe-Waßmuth gilt als anerkannter Fachmann in seinem Gebiet. So hat er vor allen im Bereich der Bildungspolitik mit dem in 2008 beschlossenen Schulentwicklungsplan das neue Schulgesetz des Landes als erste Stadt in Schleswig-Holstein umgesetzt und Lehrern, Eltern und Schülern damit Planungssicherheit für die kommenden Jahren ermöglicht.
Günter Humpe-Waßmuth zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er keine Politik für die laufende Legislaturperiode oder die nächste Wahl anstrebt; vielmehr will er Weichen stellen für die nächsten 20 Jahre. Dementsprechend orientiert sich seine politische Meßlatte weniger am Erhalt der bestehenden Strukturen in unserer Stadt sondern an den Erfordernissen einer sich im kommunalen Wettbewerb behauptenden Kreativität, Flexibilität und Zukunft ausstrahlenden Kommune. Neumünster als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt Schleswig-Holsteins ist für Günter Humpe-Waßmuth nicht nur ein Slogan sondern klares politisches Ziel.
In der Familienpolitik hat er in den vergangenen Jahren den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für 3 bis 6-jährige umgesetzt. Für die Betreuung von unter 3-jährigen wurden die Plätze bereits verdoppelt und werden in Zukunft weiter ausgebaut.
Im Kulturbereich hat Günter Humpe-Waßmuth den Kunstflecken nach Beschluss durch die Ratsversammlung erfolgreich auf den Weg gebracht und das kulturelle Profil Neumünsters insgesamt gemeinsam mit den Akteuren aus Kunst und Kultur entscheidend mitgeprägt. Seine Vision ist dabei: Kulturpolitik und Wirtschaftspolitik sind keine Bereiche, die man voneinander trennen kann. Sie ergänzen sich vielmehr. Das kulturelle Angebot einer Stadt und gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind wichtige Standortfaktoren für erfolgreiche Unternehmensansiedelungen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Die SPD-Rathausfraktion freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Günter Humpe-Waßmuth und dankt allen in der Ratsversammlung vertretenen Parteien, die Humpe-Waßmuth in der Sitzung der Ratsversammlung (02.03.10) einstimmig zum Ersten Stadtrat gewählt haben. Er ist damit zum ersten Stellvertreter von Oberbürgmeister Dr. Olaf Tauras befördert worden.